links zu den öko-labels
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Aufgrund der komplexen technischen, wirtschaftlichen und ökologischen
Zusammenhänge auf dem Markt für Grünen Strom ist es
normalerweise für die Kunden kaum möglich, die verschiedenen
Angebote fundiert zu beurteilen. Sie sind auf die Aussagen des jeweiligen
Anbieters angewiesen.
Damit kommt der Glaubwürdigkeit
der Produkte eine zentrale Rolle zu - in dem Moment, in dem ökologisch
minderwertige Angebote unter einem grünen Deckmäntelchen
verkauft werden, kann es sein, dass umweltbewußte Kunden sich
zurückziehen, wenn sie nicht das Risiko eingehen wollen, einen
ungerechtfertigten Preis zu zahlen.
An diesem Punkt setzen
Zertifizierungsverfahren für Grüne Stromprodukte an. Sie
haben die Aufgabe, Transparenz zu schaffen und den Kunden von unabhängiger
Seite Informationen und sogar auch Kaufempfehlungen an die Hand
zu geben. Ihr Ziel ist es, die verschiedenen Angebote einzuordnen
und dem Kunden auf einfache Weise – beispielsweise durch ein Gütesiegel
– das Ergebnis der Bewertung mitzuteilen.
Gütesiegel oder Ökolabels
werden in der Regel auf freiwilliger Basis verliehen, d.h. interessierten
Anbieter können ihr Produkt einem Qualitäts-Check unterziehen
und dann mit dem Label werben. Das ist nicht nur für ein überzeugendes
Marketing von Vorteil, sondern kann auch dazu dienen, sich von der
Konkurrenz abzuheben. Darüber hinaus kann ein mittels Label
etablierter Umweltstandard dazu führen, dass es einen fairen
Qualitäts-Wettbewerb auf dem Ökostrommarkt gibt.
Derzeit gibt es international
9 Labels für Grünen Strom, die unterschiedliche Schwerpunkte
setzen bei den Anforderungen an Technologien, Produkt und Anbieter.
Die Zertifizierungsverfahren werden zumeist von unabhängigen
Organisationen getragen und vielfach von Umweltverbänden unterstützt.
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