Wie der Bezug von
Ökostrom funktioniert
funktion_oekostrom
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

zurück zur Homepage back_to_home

Ein Stromproduzent, hier ein Wasserkraftwerk, speist die erzeugte Elektrizität in das Stromnetz ein, an das auch die Kunden angeschlossen sind (Energiefluss im Bild gekennzeichnet durch den Blitz).

Gleichzeitig geben noch zahlreiche andere Kraftwerke Strom an das Netz ab und ebenso entnehmen auf der Verbraucherseite viele Konsumenten gleichzeitig Strom. Rein physikalisch kann man daher nicht zwischen Ökostrom und konventionellem Strom unterscheiden. Das Stromnetz ist vielmehr vergleichbar mit einem See, der letztlich einen Mix unterschiedlicher Stromarten enthält

Entscheidend für den Bezug von Ökostrom ist daher was auf der vertraglichen bzw. finanziellen Seite geschieht (gekennzeichnet durch schweizer Franken „sFr“). Die Kunden schließen mit dem Stromanbieter einen Vertrag und zahlen einen zuvor vereinbarten Preis für ihren Stromverbrauch. Der Stromanbieter garantiert dafür, dass er soviel umweltfreundlich erzeugten Strom bei einem bestimmten Produzenten bestellt bzw. einkauft wie dem Verbrauch des Kunden entspricht.

Auf diese Weise können die Konsumenten davon ausgehen, dass
a) der von ihnen verbrauchte Strom an anderer Stelle im Netz von ökologischen Anlagen erzeugt und eingespeist wurde und dass
b) ihr Geld ausschliesslich bestimmten Produzenten bzw. Kraftwerken zugute kommt (abgesehen von dem Teil des Geldes, den etwa Stromanbieter und Netzbetreiber für ihre Leistungen erhalten).